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18. September 2014 4 18 /09 /September /2014 10:40

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young macht heute Schlagzeilen mit der Veröffentlichung einer Studie zur Finanzlage deutscher Kommunen. Manche Zeitungen streichen heraus, dass die Städte weiter mehr Schulden machen. Andere verweisen auf steigende Gebühren und Steuern.

Was haben Ernst &  Young gemacht? Sie haben eine bundesweite Umfrage durchgeführt und sind dabei zu folgendem  „überraschendem“ Ergebnis gekommen:

 

  • Die Schere zwischen armen und reichen Kommunen geht weiter auseinander.
  • Jede dritte Kommune kann Schulden nicht aus eigener Kraft zurückzahlen.
  • Finanzschwache Kommunen erhöhen Abgaben: Auf die Bürger kommen weitere Steuer- und Gebührenerhöhungen zu.
  • Höhere Steuern und sinkende Investitionen bedrohen Attraktivität im Standortwettbewerb.

 

Potzblitz. Wer hätte das gedacht. Die Statistischen Landesämter und die Gemeindefinanzberichte von Städtetag und Städte- und Gemeindebund liefern seit Jahren genauere Analysen. Der Erkenntniswert der Studie ist gering. Der PR-Effekt für E &Y groß. Immerhin. Das Thema Kommunalfinanzen hat mal wieder Aufmerksamkeit bekommen.

 

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Published by Dr. Hanspeter Knirsch - in Zeitgeschehen
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